Geboren bin ich in München nahe der Wiesn, aufgewachsen in Siegen (NRW) und, da mein Vater aus Berlin stammt und Berlin irgendwie immer nach mir rief, schließlich hier gelandet. Als Jugendliche habe ich Theaterstücke geschrieben und gefördert von Stadt und Land mit meiner eigenen Theatergruppe im Stadttheater aufgeführt. Nach dem Abitur habe ich eine Weile in Sydney und Dublin gelebt & gejobbt, Hospitanzen an Theatern gemacht und mich dann vergeblich am Literaturinstitut in Leipzig beworben.

Danach wusste ich erstmal nicht weiter und habe ein Grundstudium der darstellenden Kunst an der Akademie der Künste in Ulm absolviert, Aus- und Weiterbildungen im Bereich Bewegungstheater / Performance / Theaterpädagogik in Paris und Hamburg besucht. Für die Abschlussperformance in Hamburg durfte ich einen Text schreiben und im Sprechwerk sprechen. Ich habe dann in Gemeinschaftsateliers herumprobiert und mich schließlich an der Freien Universität Berlin immatrikuliert, ursprünglich wegen der Fahrkarte.

Abgeschlossen habe ich mein Studium als Deutschlandstipendiatin mit einem Master in Kunstgeschichte, während ich als Hilfswissenschaftlerin an der Forschungsstelle Entartete Kunst beschäftigt war. Nebenfächer waren Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und prähistorische Archäologie/Altertumswissenschaften. Meine Masterarbeit habe ich über die Berliner Künstlerin und Friedensaktivistin Annot Jacobi verfasst, zu der ich ein Forschungsprojekt betreibe. Die Bildbeschreibungen der Kunstgeschichte haben mich erneut zum literarischen Schreiben gebracht.

2017 habe ich mein Masterstudium abgeschlossen und gleichzeitig einen Verlag gegründet, um die neuen Texte unter dem Titel Von Verwandlungen zu publizieren. 2024 ist nach wirtschaftlichem Struggle & der Geburt meiner Tochter aus dem VHV-Verlag mein Publikationsprojekt OFFBEAT-Publishing für experimentelle Texte geworden.

Schreiben ist für mich meistens aktivistisch, „Text“ eine ganzheitliche Kunstform.

Highlights der letzten Jahre:

2019 wurde eine Erzählung von mir für eine Inszenierung im Öffentlichen Raum (Landschaftspark Duisburg) adaptiert. 2021/22 durfte ich im Auftrag des Aktionstheaters Pan.Optikum in Kooperation mit der Musikhochschule Freiburg einen textlichen Rahmen für Igor Strawinskys Le Sacre du Printemps schaffen: SACRE. 2024 habe ich zum ersten Mal Langgedichte in der Lettrétage Berlin als szenische Lesungen vorgestellt & für 48h Neukölln einen Poetry Audio Walk am Maybachufer realisiert. Auch einen Text im Rahmen der Anthologie-Präsentation U0-Untergrundminitaturen gegen Rechtsextremismus des Kopf & Kragen Literaturverlags im Grünen Salon gelesen. 2025 wurde ein Text bei 889FM Kultur für`s Best of der „Literatur zwischen den Jahren“ gekürt. 2026 ist mein erster offizieller Roman im Literaturverlag Schruf & Stipetic erschienen.

Ich freue mich auf alles, was kommt.