Softcover, 56 Seiten, 10 Euro. ISBN: 978-3-948574-11-6
erschienen 2024 bei offbeat-publishing
Es bietet sich ein Vergleich mit einem anderen Langgedicht an, dass 2021 erschien: „Doggerland“ von Ulrike Draesner. Ähnlich wie dieses, ist „Fichtensterben“ weniger eine Narration und mehr ein Prozess – ein Prozess des Ausgrabens und Sammelns; ein Mix von aus der Erinnerung Gesprossenem und dem Verschütteten, den mitgetragenen Erschütterungen.
Timo Brandt, Lyristix
„fichtensterben“ ist ein kleines Buch mit spannungsvollem poetischem Potenzial. Noch in ihrer teilweise überbordenden Sprachgestik fordert Victoria Hohmann darin zur Auseinandersetzung und zum eigenen, ehrlichen Nachdenken auf – und das ist in Zeiten, in denen Denken so begeistert künstlich werden soll, verdammt nötig!
Peter Barden, ehem. Chefredakteur Kultur, Siegener Zeitung
Inhalt:
fichtenscherben. wald in trümmern.
wassermangel / hitze / borkenkäfer.
tod des brotbaums.
radikaler umbruch bruch.
klimagrauen, men made.
anthropozän im siegerland.
kahle hügel bis an den horizont
der nach horror klingt
und klingt
nach
klingen