Die ersten Rezensionen zu meinem offiziellen Romandebüt „Lautgemalte Nacht“ sind da und ich freue mich sehr. Es ist doch immer etwas ganz Besonderes, wenn der Text sein Eigenleben beginnt. Die Buchbloggerin Kathrin Bäumler liest meine Texte schon seit vielen Jahren, wofür ich sehr dankbar bin und war aufgrund dieser Kontinuität auch besonders gespannt auf das Feedback. Das wir das Thema „Demenz“ als Angehörige teilen, war mir im Vorfeld nicht bekannt. Umso schöner die Rückmeldung:
Das Buch hat mir erneut gezeigt, wie wichtig es ist, offen über Demenz zu sprechen. Oft fühlt man sich mit den eigenen Gedanken und Zweifeln allein, weil in unserer Gesellschaft noch immer zu wenig über die Realität dieser Krankheit gesprochen wird. Der Text schafft dafür Raum – ehrlich, sensibel und ohne Beschönigung.
Und:
Obwohl das Buch von Verlust erzählt, steckt darin gleichzeitig sehr viel Leben, Liebe und Menschlichkeit.
Mich hat das Buch emotional tief bewegt und noch lange nach dem Lesen beschäftigt.
(Kathrin Bäumler, Instagram: la_chienne)
Sabine Krass schreibt in ihrer Rezension:
Welche Spuren hinterlässt das Verschwinden von Sprache und Gedächtnis im Innersten eines Menschen und wohin entschwindet all das, was einst Identität war? Die Ich-Erzählerin, eine Tochter auf der Suche nach Verständnis, tastet sich an diese Fragen heran. Mit einem Wechsel aus Zärtlichkeit und schonungsloser Klarheit beleuchtet sie die leisen Verschiebungen im Gefüge von Familie und Gesellschaft. Doch vor allem richtet sie ihren Blick auf die Erkrankte selbst, auf ihr Erleben, ihr Fühlen, ihr allmähliches Entgleiten. In dichter, poetischer Sprache entsteht so ein Bild von Demenz, das nicht nur den Verlust zeigt, sondern auch die fragile, oft übersehene Gegenwart der Betroffenen sichtbar macht.
Und resümiert:
Ein Buch mit langem und intensiven Nachhall.
(Sabine Krass, Instagram: tausendlexi )
Es freut mich sehr, dass gelungen scheint, was mir als Autorin das Wichtigste ist: etwas im Inneren anzustoßen, zu berühren.
Ich habe auch ein paar Lesevideos aufgenommen, schließlich weiß ich aus eigner Erfahrung als Verlegerin, wie wichtige aktive Autor:innen für kleine, unabhängige Verlage sind. In Videoformat gibt es jetzt eine kurze Textstelle aus dem ersten Kapitel über die Konnotation von „Alzheimer“, außerdem das komplette Kapitel „Verschiebungen“, bei dem es um die Mutter-Tochter-Beziehung geht, die im Buch auch wesentlich ist.
YOUTUBE SHORTS:
https://www.youtube.com/@victoriahohmann2991/shorts
Nächste Lesung: Berliner Bücherfest, Bebelplatz, Sonntag, 28.Juni.
Kommt vorbei.
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