Autorenbild: Victoria Hohmann

Victoria Hohmann

Victoria Hohmann, geboren 1981 in München, aufgewachsen in Siegen, studierte darstellende Kunst in Ulm, Paris und Hamburg, anschließend als Deutschlandstipendiatin Kunstgeschichte, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik sowie Altertumswissenschaften an der Freien Universität Berlin.

Sie war an verschiedenen Theaterprojekten beteiligt, trat als Lyrik-Performerin auf, engagierte sich als Hilfswissenschaftlerin an der Forschungsstelle „Entartete Kunst“, arbeitete als Redakteurin, Werbetexterin und Autorin für den De Gruyter Verlag (Allgemeines Künstlerlexikon). Neben ihrer literarischen Arbeit schreibt sie Artikel zu Ausstellungen und verfasst Katalogtexte.

2015 war sie für den Indie Autor Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Texte von ihr wurden bei den Berliner (Vor-)Lesebühnen "Konzept*Feuerpudel" (Lettrétage) und "books without covers" (TiK) vorgestellt. 2017 gründete sie den VHV-Verlag für Literatur und Kultur, der sich momentan für anspruchsvolle Kurzprosa stark macht. 2017 Verlagsvorstellung und Lesung auf der BuchBerlin. 2018 Verlagsstand und Lesung auf der Leipziger Buchmesse; weitere Lesungen u.a. im Periplaneta Literaturcafé und im Rahmen der Art Kreuzberg.

Parallel zu ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist die Wahlberlinerin als bildende Künstlerin aktiv. Forschungsfeld: Sprache als Material. Themen: Identität, Realität, Tagespolitik.

Lesungen/Termine 2018

Buchbesprechung auf Literaturcafé.de.

VOM DAZWISCHEN, ERZÄHLUNGEN/KURZPROSA.

Eine junge Frau in der Fremde, ein Maler in der Schaffenskrise, ein Mädchen, das sich zu seiner Homosexualität bekennt, ein Hasskommentare Schreiber, eine Frau im Griff einer Angsterkrankung, eine andere im Griff ihres Smartphones, ein frustrierter Familienvater, ein angetrunkener Existenzialist, sogar eine Unbekannte in einer Wand.

Getragen von einer assoziativen, bildreichen Sprache, entfaltet sich in zwölf Geschichten ein Mikrokosmos von Schicksalen, mit oftmals unverhofften Wendungen.

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VON VERWANDLUNGEN, ERZÄHLUNGEN.

Ein Mann löst sich in den Überbleibseln seiner verronnenen Liebe auf, eine Frau schlafwandelt durch ihre Vergangenheit, um sich neu zu erfinden, Kinderaugen verändern politische Sichtweisen, Bildschirme befeuern überraschende Transformationen, Gleichschaltung zersetzt Leben – und mündet unverhofft in magischer Metamorphose.

Sieben Erzählungen über vielgestaltige Verwandlungen inmitten absurder Alltäglichkeit.

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